Ausrüstung

Vorbereitung zur Probestunde

Darüber macht sich wohl jeder einen Kopf, der mit einer neuen Sportart beginnt: was ziehe ich an? Was brauche ich an Ausrüstung? Kann ich mich irgendwie vorbereiten?

Zuerst zur Bekleidung: Hauptsache eng anliegend, aber bequem! Zu meinen ersten Probestunden (Berichterstattungen folgen) hatte ich eine 3/4-Leggings an, dazu ein enges, schwarzes Tanktop. Den BH lasse ich weg, der ist beim Tanzen zu unbequem. Das einzige, was ich mir bereits vor den Probestunden gekauft habe, waren die Schläppchen.

An sich kann man auch auf Socken tanzen oder – wenn der Boden angemessen ist – auch barfuß. Aber ich mag meine Füße nicht, deshalb fällt Letzteres für mich weg, und Socken sind mir zu rutschig.

Ich stattete also dem Laden Hacke & Spitze einen Besuch ab. Er ist toll. Liebevoll eingerichtet, es gibt alles, was das Tänzerherz begehrt und die Beratung ist sehr nett und kompetent.

Ich probierte zuerst Lederschläppchen mit durchgezogener Sohle an. Die Größe war gut und angenehm zu tragen waren sie auch. Allerdings habe ich eine ägyptische Fußform, d.h. meine ersten beiden Zehen sind recht groß, meine äußeren Zehen werden immer kleiner, weshalb das Leder vorne außen recht hässlich abstand.

Ich probiert verschiedene Leinenschläppchen und bin zum Schluss bei Sansha Pro 1c geblieben. Sie sitzen wie angegossen, auch wenn ich den Fuß flexe oder strecke. Außerdem hat der Schuh eine geteilte Sohle. Ich mag das, es macht schöne Füße, auch wenn das Tragen anfangs etwas ungewohnt ist. Abends zu Hause, musste ich dann nur die Gummibänder annähen, aber das ging fix und damit hatte ich mein Tanzoutfit fertiggestellt.

Weitere Ausrüstung habe ich mir erst einmal nicht zugelegt. Das kommt in den nächsten Tagen oder Wochen Schritt für Schritt. Schließlich kostet das alles so einiges an Geld.

Lediglich Zopfgummis und Haarspangen sind sonst noch in meiner Tasche, dazu schwarze Stulpen, die ich noch vom Showtanzen besitze, Deo und meine Wasserflasche, die sollte auf keinen Fall fehlen.

Vorbereitet habe ich mich kaum. Ich habe mir einige Videos angeschaut und mir in Erinnerung gerufen, was ich noch aus Kindertagen weiß. Außerdem habe ich mich Abends vor dem Fernseher vorsichtig gedehnt, um überhaupt wieder flexibler zu werden. Vom Spagat muss ich vorerst noch träumen – durch meine Versuche kann man noch ein Schwein jagen, so viel Platz ist da.

Ach, das wird schon. Ich suche mir ja schließlich eine Ballettschule, um zu lernen. Von daher ist übermäßige Vorbereitung ja eigentlich gar nicht nötig.

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