Unterricht

4. Probestunde – 3. Ballettschule

Atelier de la danse

Die Website machte auf mich schon mal einen guten Eindruck. Die Fotos waren schön, zeigten klassische Bilder, die erbrachte Leistungen zeigten und die Probestunde war zu meiner Freude kostenlos. Der Mailverkehr zur Vereinbarung dieser endete in einem Telefonat, in dem ich zu meiner Tanzvergangenheit befragt wurde. Mir wurde angeraten, zunächst einmal einen Anfängerkurs zu besuchen, um mich wieder mit den Begrifflichkeiten vertraut zu machen. Allein, dass ich beraten wurde, machte auf mich erneut einen guten Eindruck.

Als ich ankam, ging es in den Keller – kein Problem, bin ich der Meinung, solange dieser gut ausgeleuchtet und eingerichtet ist. Die Umkleiden bin ich mittlerweile gewohnt: klein, nicht abschließbar, keine Spinds. Egal. Ist eben so. Von den ersten 2 Mädchen, die mit mir in der Gruppe sind, werde ich schon mal sehr freundlich begrüßt, auch die übrigen scheinen sympathisch und nett zu sein. Den Ballettlehrer – Julian Tonev – höre ich bereits von Weitem. Er wirkt recht streng, aber genau das hatte ich ja an der letzten Ballettschule bemängelt. Also los! Rein in den Ballettsaal.

Kein Holzfußboden, dafür glatt und ohne Hubbel. Große Spiegel, Standard-Ballettstangen, die stabil aussehen. Gut! Der Unterricht beginnt wie üblich an der Stange, zwischendurch wird fleißig gedehnt. Nach einer Dreiviertelstunde wird ausgiebig und gemeinsam gedehnt und gestretcht. Spagat inklusive. Ein paar kurze Übungen in der Mitte, dann ein paar Bewegungen durch die Länge des Raumes. Und der Raum ist wirklich lang!

Alles ist sehr einfach gehalten, damit Anfänger mitkommen. Keine großartigen Schrittkombinationen, vielmehr wird auf die saubere Ausführung geachtet. Das gefällt mir. Ich habe lediglich die Verabschiedung am Ende des Unterrichts vermisst.

Im Anschluss gab es ein weiteres kurzes Beratungsgespräch zwischen Julian und den Neulingen – mit mir waren es insgesamt 3. Ergebnis: Ich bleibe vorerst in der Anfängergruppe, da ich vor allem an meinen Pliés und meiner Balance arbeiten muss. Ab dem Sommer wird die Gruppe dann zur einer Mittelstufegruppe. Dann kommen auch Kombinationen und Sprünge dazu. Ich bin einverstanden.

Fazit: Ich habe eine Ballettschule gefunden, an der ich lernen möchte. Die Strenge während des Unterrichts gefällt mir sehr und ich glaube, dass ich bei Julian – jemand, der 6 Jahre an der Bolshoi Akademie gelernt hat(!) – wirklich noch etwas erreichen kann.

Beitragsbild:
Urheber: atelier de la danse [http://www.atelierdeladanse.de/]

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