Über mich

Ich bin zurück

Schon fast ein Jahr ist seit meinem letzten Eintrag hier vergangen. In der Zwischenzeit ist leider auch nicht allzu viel passiert. In den letzten 4-5 Monaten war ich gar nicht beim Training. Ein neuer Job sowie der Beginn meines Aufbaustudiums haben mich viel Kraft gekostet, sodass an ein anstregendes Training am Abend nicht mehr zu denken war.

Seit letzter Woche klappt es aber wieder. Die Sommerferien sind vorbei und der reguläre Ballettunterricht findet wieder beim gewohnten Lehrer statt. Dieser hat sich offensichtlich gefreut, dass ich wieder da bin. Es kam schon zwischendurch eine Mail, ob es mir gut ginge, weil ich so lange nicht da war – sehr lieb. Er hat mir nun angeboten, meine versäumten Trainingseinheiten ein wenig nachzuholen, in dem ich vorerst zweimal die Woche zum Training komme. Liebend gern. Ich finde das äußerst kulant, zumal der Vertrag mit der Ballettschule vorsieht, dass versäumte Stunden nicht nachgeholt werden dürfen. Insofern nutze ich nun die Gelegenheit und gehe zweimal pro Woche, wenn mein Zeitplan und meine Energie am Ende des Tages es zulassen.

Gestern war das dritte Training nach meiner langen Pause. Am Montag, beim zweiten, hatte ich das Gefühl, mir beim Warmmachen schon wieder was im linken Oberschenkel gezerrt zu haben. Habe den Muskel auch gestern wieder bemerkt. Beim Stretching ist das natürlich total hinderlich, da ich es nicht verschlimmern will, außerdem tut es natürlich weh. Während der Übungen habe ich aber keine Schmerzen.

Ich komme wieder richtig gut rein. Natürlich fehlen mir die neuen Bewegungsabläufe und Schrittfolgen, aber die Technik kommt schnell wieder und auch die Ausführung wird wieder sauberer. Ich bin auch wieder dabei, mir anzugewöhnen, während des Zähneputzens meine Waden/ Achillessehnen zu dehnen. Die waren ja schon immer verkürzt – vermutlich durch das Lauftraining der letzten Jahre – und durch die letzten Monate ohne intensives Stretching sind die wieder richtig eingerostet. Verbringe ich halt die 2-3 Minuten während des Zähneputzens im Plié… hoffentlich kommt dann niemand rein, das sieht schon komisch aus.

Ich habe wieder Spaß am Training. Vor der Pause hatte ich das Gefühl, nicht wirklich voranzukommen. Gleiche Übungen, gleiche Musik, gleiche Abläufe. Natürlich sind diese ständigen Wiederholungen wichtig, aber dennoch ist es nach einer Weile frustrierend, wenn es nicht weitergeht. Von daher hatte die lange Pause auch etwas Gutes: es stellt mich vor die Herausforderung, wieder Anschluss zu finden und wieder an vorherige Leistungen anzuknüpfen. Zusätzliche Motivation ist, dass die Gruppe, in der ich trainiere zwar noch die Bezeichnung „Anfänger mit Vorkenntnissen II“ trägt, aber ab dem kommenden Jahr steigen wir auf zur Mittelstufe. Yeah!

Mein Ziel ist es vorerst, meine leichte Zerrung zu kurieren, wie immer tiefer ins Plié zu kommen, die Übungen fehlerfrei in den Schrittfolgen durchzuführen und an meinen Drehungen zu arbeiten – ja, die machen wir mittlerweile auch, wenn auch nur einfache, aber selbst die sollen ja sauber aussehen. Bis das neue Semester losgeht – Mitte Oktober – muss ich das jetzt erst einmal durchziehen. Danach werde ich sehen, was mein Stundenplan und meine Kraftreserven sagen.

Habt ihr schon mal eine längere Pause eingelegt? Wie seid ihr wieder eingestiegen? Fiel es euch leicht oder eher schwer wieder reinzukommen? Schreibt mir gerne, ich bin immer neugierig, wie es anderen ergeht.

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