Über mich

Zurück im Ballettsaal

In den letzten anderthalb Jahren ist wahnsinnig viel passiert: ich bin schwanger geworden, wir sind umgezogen und haben unser Baby bekommen – eine kleine Ballerina. Klingt erstmal gar nicht viel, brachte aber sehr große Veränderungen mit sich.

Nachdem ich wieder mit Sport beginnen durfte, begann ich erstmal wieder mit joggen und Training im Fitnessstudio. Als der Papa dann damit begann, die Kleine auch ins Bett zu bringen und ich den ein oder anderen Abend wieder für mich hatte, konnte ich auch endlich mit dem Ballett weitermachen. Zunächst einmal hieß es eine neue Ballettschule finden; in der Nähe, damit ich nicht mehr über eine Stunde fahren muss, zumal wir noch weiter von meiner bisherigen weggezogen sind. Tatsächlich fand ich recht schnell eine, in der nicht nur Ballett für Erwachsene, sondern auch Spitze für Erwachsene angeboten wird: Die Ballett- und Tanzschule Pankow von Sylvia Hadrich. Schnell eine Probestunde vereinbart und los ging es.

Die Übungen an der Stange waren alle sehr ähnlich denen, die ich schon kannte. Zu Beginn Plié und Port de bras in der ersten, zweiten, vierten und fünften (bzw. dritten Position), Tendu, Glissé, Rond de jambe pas terre, Adage, Grand Battement, Frappé, Fondu. Dann rein in die Spitzenschuhe für diejenigen, die welche hatten. (Die Erwachsenengruppen setzen sich aus unterschiedlichen Niveaus zusammen, sodass die Übungen jede Stunde angepasst werden, je nachdem, wer da ist. Spitze wird nur gemacht, wenn zwei oder mehr Leute mit Schuhen da sind und auch nur für 5-10 Minuten, in dieser Zeit machen alle übrigen Übungen zur Stärkung der Füße.)

Dann ging es in die Mitte für ein paar Folgen, die ich recht anspruchsvoll fand. Kleine Sprünge folgten und zu guter Letzt Port de bras mit Verbeugung.

Nach dieser Probestunde, in der ich mich laut der Ballettlehrerin ganz gut geschlagen habe, war ich mir schon recht sicher, dass ich hier bleiben würde. Zunächst mal war die Gruppe recht klein (etwa 7 Leute) und somit hatte die Lehrerin sehr viel Gelegenheit zu korrigieren. Die Übungen waren anspruchsvoll, aber nicht so sehr, dass man schnell die Motivation verliert. Riesiger Pluspunkt war natürlich die Spitze. Ich wollte das unbedingt lernen, deshalb hatte ich ja vor ein paar Jahren überhaupt wieder mit dem Ballett angefangen. Ich bat meine Lehrerin, bitte in den nächsten Einheiten mal darauf zu achten, wie weit ich war und wie lange ich etwa noch bräuchte, um es auf Spitzenschuhen zu versuchen.

Ich ging an dem Abend mit einem guten Gefühl und der Erwartung von Muskelkater nach Hause. Der kam auch…. Und wie der kam…

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