Ausrüstung

Hier sind sie: Meine ersten Spitzenschuhe

Am Donnerstag Abend ging ein wenig aufgeregt zu Pro Danse. Ich war gespannt, welche und vor allem wie viele Schuhe ich anprobieren durfte, bis der richtige gefunden war.

Es beriet mich ein Herr (im Nachhinein betrachtet frage ich mich natürlich, ob er die nötige Expertise hatte, mich in Sachen Spitzenschuhen zu beraten, da Männer i.d.R. nun einmal nicht wissen, wie sich ein Spitzenschuh am Fuß anfühlt bzw. anfühlen sollte). Aber er ging gut auf mich ein und nahm sich Zeit.

Die Größe war schnell gefunden, es ging aber natürlich noch im die richtige Passform: ich habe einen recht breiten Fuß mit flachem Spann. Dazu kommt, dass mein linker Fuß ein wenig größer ist als der rechte, was vor allem dann ins Gewicht fällt, wenn ein Schuh wie angegossen sitzen soll.

Nachdem das erste Probiermodell gefunden war, hieß es rein in Probiersöckchen, rein in Gelpads und nochmal rein in Probiersöckchen (damit die Pads nicht bei jedem neuen Anprobieren verrutschen). Schlussendlich rein in die Spitzenschuhe. Dann einmal bitte an die Stange und rauf auf die Spitze. Bitte was? Einfach so? Jetzt war ich wirklich aufgeregt – vor Freude. Das erste Mal in Spitzenschuhen auf die Spitze. Wenn auch nur kurz zum Probieren, fand ich es doch etwas besonderes. Bin ich die einzige, die in diesem Moment dachte: wie mach ich das jetzt? Wie komm ich da jetzt hoch? Einfach machen! Dafür ist ja die Stange da. Ha! Klappt doch! Fühlt sich gar nicht so unangenehm an. Merkwürdig, ja, aber nicht unangenehm. Und auch nicht schmerzhaft (liegt wohl am Geldpad).

Dann raus aus den Schuhen und andere anprobiert. Mal vorne zu eng, mal an den Zehen schon im Stehen gekniffen, mal viel zu groß, mal mit so harter Sohle, dass ich kaum eine Chance hatte, richtig auf die Plattform zu kommen. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir das Ganze auf drei Paar eingegrenzt: Das allererste Paar, das ich anprobiert habe von Bloch, ein Paar von Capezio und das dritte weiß ich nicht mehr. Letzteres war beim erneuten Anprobieren auch als erstes Raus aus der engerem Wahl. Dann nochmal rein in die Capezios, nochmal in die Bloch-Schuhe und der „Sieger“ stand fest: Bloch Balance European XXX (die weiteste Breite). Das einzige, was mich an diesen noch störte, waren die kleinen eingeklebten Schaumkissen am 1. und 2. Zeh (die entfernte ich später aus beiden Schuhen).

Dann verbrachte ich nochmal eine Viertelstunde damit, mir Einlagen, also Gelpads, zu suchen, die ich als angenehm im Schuh empfand. Fündig wurde ich mit „Cozy Toes“ der Marke Bunheads. Dann mal fix Elastics und Bänder rausgesucht, bezahlen und ab nach Hause – vorführen und Bänder annähen. Schließlich sollte alles zur nächsten Ballettstunde fertig sein.

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